S/4HANA-Migration mit Datendiagnose absichern – Gastbeitrag von Uwe Hartmann bei it-daily

Die Mainstream-Wartung für SAP ECC 6.0 endet 2027, und viele Unternehmen müssen in den nächsten Jahren auf SAP S/4HANA umsteigen. Die größten Risiken liegen dabei selten in der Technik, sondern in den Altlasten gewachsener Systeme: stillgelegte Organisationseinheiten, ungenutzte Eigenentwicklungen, lückenhafte Dokumentation und Stammdaten voller Karteileichen.

In seinem Gastbeitrag bei it-daily zeigt unser Geschäftsführer Uwe Hartmann, wie drei Inventuren diese Risiken schon vor dem Projektstart sichtbar machen:

  • Customizing-Inventur: Welche Einstellungen tragen wirklich zur Wertschöpfung bei?
  • Stammdaten-Inventur: Welche Kunden, Lieferanten und Materialien sind noch aktiv?
  • Prozessvarianten-Inventur: Wie laufen die Prozesse tatsächlich ab?

Unsere Erfahrung zeigt: In gewachsenen SAP-Systemen wird im Schnitt etwa die Hälfte des Customizings nicht mehr genutzt, bei Kunden- und Lieferantenstammdaten sind es oft bis zu 80 % der Datensätze. Bei einem Kunden waren von 1,5 Millionen Kundenstammsätzen am Ende nur rund 350.000 migrationsrelevant. Außerdem zeigte sich, dass eine im System hinterlegte Lieferzeit von zehn Tagen in der Praxis 17 Tage betrug. Die Ersparnis durch diese Datendiagnose lag im siebenstelligen Bereich.

Ebenso wichtig ist die Messung des Projektfortschritts: Vor der Migration werden Ausgangswerte wie Durchlaufzeiten oder Liefertreue erhoben, während des Projekts überwacht und nach dem Go-Live mit dem Ist-Zustand verglichen. Über 100 Messpunkte zeigen Abweichungen dabei frühzeitig an.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier bei it-daily.

Ähnliche Beiträge